Weihnachts-Challenge


Bis Weihnachten finden Sie hier täglich einen Vorschlag, der Ihr Leben nachhaltig verändern kann. Viel Spaß beim Praktizieren und eine besinnliche Weihnachtszeit.


Tag 1

"Nimm Dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit und überlege, was heute gut war, was Dich glücklich gemacht hat."

Am besten notiert man sich das in einem kleinen Buch. Immer zur selben Zeit, am besten abends, als Tagesabschlussritual. Dies ist eine sehr effektive Methode, die langfristig die eigenen Einstellungen und die Wahrnehmung ändert. Viel Spaß!


Tag 2

"Achte auf die positiven Momente in Deinem Leben, nimm sie bewusst wahr. Mach es Dir zur Aufgabe, sie zu finden."

Und abends dann die Übung von Tag 1 wiederholen, jetzt hat man ja etwas, was man aufschreiben kann. Gemeint sind hier die vielen "kleinen Momente" des Lebens.... die wir ansonsten achtlos vorbeiziehen lassen würden.


Tag 3

"Notiere auf einer Liste positive Aktivitäten - alles, was Dir Spaß machen könnte".

Oftmals sieht es so aus, als bestünde unser Alltag nur aus Pflichten und als ob kein Platz für uns bliebe. Mit dieser Übung legen wir den Fokus auf das, was uns Spaß macht oder Spaß machen könnte. Überlegen Sie sich kurzfristige Aktivitäten (z.B. das Haustier bewusst streicheln, eine Tasse Kaffee genießen, ein Bad nehmen, etc.), Aktivitäten die länger dauern (z.B. ein Spaziergang), Aktivitäten, die sie alleine, oder mit anderen machen können. Und notieren Sie dies in einer Liste


Tag 4

Plane jeden Tag eine dieser kurzfristigen Aktivitäten in den Tagesablauf ein, die längerdauernden plane ein. Dies ist Dein Mini-Urlaub"

Es empfiehlt sich, diese Aktivitäten sichtbar z.B. im Terminkalender einzuplanen. Dies hebt bereits die Stimmung am Morgen, man hat etwas, worauf man sich freuen kann. Wem Impulse für derartige Tätigkeiten fehlen, der möge bei google z.B. "Liste positive Aktivitäten eingeben", dort findet man gleich mehrere, mit über 500 Vorschlägen.... ist also sicherlich für jeden etwas dabei.


Tag 5

"Anstatt Dich zu ärgern, wenn Du mal wieder unnütze Wartezeiten hast, nutze die Zeit, um bewusst zu atmen und Deine Atmung wahrzunehmen. Versuche, die Aufmerksamkeit nur auf Deine Atmung zu lenken."

Wie oft passiert uns das, wir stehen einmal wieder an der falschen Kasse an, müssen warten. Anstatt uns zu ändern, können wir diese Zeit für uns nutzen. Atmen Sie bewusst ein und aus und versuchen Sie, sich voll und ganz auf Ihre Atmung zu konzentrieren. Wenn Sie merken, dass Ihre Gedanken abschweifen, dann kehren Sie immer wieder zur Atmung zurück. Sie tun damit nicht nur Ihrer Psyche sonder vor allem auch Ihrem Körper etwas Gutes.


Tag 6

"Schaue morgens in den Spiegel, lächle Dir zu und sage überzeugt zu Dir: ich liebe mich!"

Wenn man dies zum ersten Mal macht, hat man wahrscheinlich ein komisches Gefühl in der Magengegend oder man hat die Tendenz, den Satz abzuändern. Seien Sie konsequent - üben Sie es und schon nach ein paar Tagen werden Sie merken, es geht schon viel leichter und es klingt schon nicht mehr so komisch. Wenn Sie sich nicht lieben - wie soll es dann ein anderer tun?


Tag 7

"Überlege Dir heute, wofür Du in Deinem Leben dankbar sein kannst".

Sicherlich fällt hier jedem schnell etwas ein, jedoch vergessen wir dies im Alltag häufig und nehmen eher das war, was nicht gut läuft. Pflegen Sie Dankbarkeit. Legen Sie verstärkt wieder den Fokus darauf. Das Negative bekommen wir "frei Haus" geliefert, darum müssen wir uns nicht kümmern. Unser Gehirn kann aber nur "entweder-oder", "schwarz-weiß". Legen wir also den Fokus verstärkt auf das Negative, dann sucht und findet unser Gehirn auch nur das Negative... das Positive, das durchaus auch da ist, wird nicht mehr bewusst wahrgenommen. Deshalb ist es wichtig, den Fokus bewusst wieder auf das Positive - als Ausgleich - zu legen... damit das Leben wieder "Farbe" bekommt.


Tag 8

"Was sind Deine Stärken - wie kannst Du sie nutzen?"

Meist lässt sich die Frage nach den Schwächen leichter beantworten, dies ist wieder dem "Schwarz-Weiß-Mechanismus" unseres Gehirns geschuldet. Überlegen Sie sich Ihre Stärken. Und, wie Sie diese im Alltag nutzen können.


Tag 9

"Betrachte heute einmal alles von der positiven Seite aus"

Alles hat zwei Seiten. Versuchen Sie heute einmal, alles, wenn irgendwie möglich, von der positiven (oder zumindest neutralen) Seite aus zu sehen. Jedes negative Gefühl, jeder negative Gedanke verursacht im Körper die Freisetzung von Adrenalin und Cortisol. Beide auch bekannt als sog. Entzündungshormone. Sie sehen, jeder Gedanke, jedes Gefühl hinterlässt Spuren im Körper. Auch hier ist es oft leider so, dass wir uns angewöhnt haben, uns zu sehr mit den negativen Gedanken (oftmals beziehen diese sich auf Ereignisse aus der Vergangenheit) zu beschäftigen. Nehmen Sie wahr, wie Sie denken - und lernen Sie, im "Hier und Jetzt zu leben und dieses Hier und Jetzt angenehm zu gestalten. Es ist Ihr Leben - Ihre Gedanken - Ihre Entscheidung!


Tag 10

"Du kannst Dein Gefühl bestimmen. Darum lächle!"

Erwachsene lachen am Tag im Durchschnitt nur 15 x am Tag; Kinder dagegen sehen das Leben spielerischer und lachen bis zu 400 x am Tag. Lernen Sie, sich wieder zu freuen und lachen Sie. Überlegen Sie einmal, wie Sie mehr lachen können. Was finden Sie lustig? Was können Sie spielerisch(er) sehen? Oder gar über sich selbst lachen? Selbst wenn Ihnen wenig einfällt, ziehen Sie die Mundwinkel für mindestens 20 Sekunden nach oben, Ihr Gehirn kann dies nicht von einem "echten Lachen" unterscheiden und löst positive Gefühle in Ihnen aus. 


Tag 11

Tag 12

"Entspanne Dich!"

Für uns ist ein Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung wichtig. Folgende Übung kann bei der Kurz-Entspannung helfen: Suchen Sie sich einen Gegenstand, fixieren Sie diesen, so als ob Sie ihn anschließend zeichnen möchten. Wenn Ihre Gedanken abschweifen - das werden sie definitiv tun - dann kehren Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit immer wieder zu diesem Gegenstand zurück. 60 Sekunden reichen. Ihr Gehirn (und Ihr Körper) werden durch diese Fokussierung entlastet. Oder Sie lernen ein Entspannungsverfahren, wie das Autogene Training oder die Progressive Muskelentspannung.

"Nimm bewusst die schönen Seiten Deiner Umwelt wahr!"

Machen Sie z.B. einen Spaziergang und suchen Sie nur die schönen Dinge. Versuchen Sie, so viele positive Seiten wie nur möglich wahrzunehmen. Erinnern Sie sich (s.o.), im Alltag überbewerten wir das, was nicht gut läuft. Darum ist es wichtig, dass wir bewusst einen Ausgleich schaffen.


Tag 13

"change it, leave it, love it!"

Bei den "unschönen Dingen des Lebens" hilft es nicht, ewig zu lamentieren - denn dadurch ändert sich nichts. Mit manchen "Kröten im Leben" müssen wir zurecht kommen. Dabei hilft es, sich obigen Satz zu vergegenwärtigen. Wenn sich die Situation ändern lässt, ändern Sie diese. Wenn dies nicht der Fall ist, wäre vielleicht Verlassen eine Option? Da dies oftmals nicht der Fall ist, bleibt uns nur, zu lernen, damit zurecht zu kommen (love it). Wir müssen das "Lieben" hier nicht wörtlich nehmen... es ist mehr gemeint, eine Möglichkeit zu finden, wie wir damit besser leben können. Oftmals heißt dies, einen Haken dahinter zu machen.


Tag 14

Mache Dir heute Dein soziales Netzwerk bewusst!

Nehmen Sie ein Blatt Papier, schreiben Sie "Ich" in die Mitte. Danach zeichnen Sie in dem Abstand, den Sie für angemessen ansehen, die Menschen ein, die in Ihrem Leben "um Sie herum" vorkommen. Wer steht Ihnen wie nahe? Sie werden sehen, manche Personen stehen Ihnen näher als andere. Wie gut tun Ihnen die Personen? Zeichnen Sie als nächstes Pfeile ein: wie ist die Flussrichtung von Ihnen zu den Personen  -  und wie ist sie umgekehrt? Für wen sind Sie da - wer ist für Sie da? Wie sind die wechselseitigen Beziehungen? Wenn Sie dies farblich gestalten, gibt Ihr Soziogramm noch mehr Aufschluss. Danach überlegen Sie sich, wie zufriedenstellend Ihr soziales Netzwerk ist. Welche Beziehungen möchten Sie künftig intensivieren, welche vielleicht verändern oder aufgeben (sh. Tag 13)


Tag 15

"Die Bewertung macht den Stress!"

Oftmals glauben wir, Stress entstünde "von außen" - die anderen seien schuld. Dies ist nicht korrekt. Rein theoretisch haben wir die Wahlfreiheit, ob wir uns ärgern lassen WOLLEN. Auch hier geschehen sehr schnell Automatismen (sh. oben: das Gehirn liebt schwarz oder weiß'). Vieles ist zudem eine Sache der Perspektive. Ich kann mich z.B. morgens, bevor ich in die Arbeit gehen, darüber aufregen, dass ich davor noch eine Maschine Wäsche in die Waschmaschine werfen muss - ich könnte mich aber auch über mein Organisationstalent freuen, dass ich dies so gut geregelt bekomme und noch die Zeit gefunden habe, dies zu regeln.... alles eine Sache der Sichtweise. Sprich der Bewertung. Das gefühlte Ergebnis wird komplett unterschiedlich ausfallen. Es ist Ihre Wahl!


              Neutalhang 3, 84094 Elsendorf

Tel: 0 87 53 / 696 999 6



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